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Ich bin es leid immer wieder von den bürgerlichen Subjekten, aber auch von eigenen Genossen immer wieder zu hören, dass die Kommunisten doch viel zu schwach sind, sie können doch eh nichts erreichen, jede Stimme für Kommunisten ist verloren und auch eine aktive Mitarbeit in den Parteigruppen kommt deshalb für viele nicht in Frage. Diese Herangehensweise ist völlig falsch, wir Kommunisten sind nicht schwach, wir können heute die demokratischen Massenmedien, wie Facebook, YouTube, Twitter und nicht zuletzt die eigene Internetseite massiv zum Aufbau einer breiten Basis nutzen. Immer wieder stelle ich fest, dass der Leidensdruck unserer Klientel wahrscheinlich nicht groß genug ist, und wenn doch, dass der Kopf einfach in den Sand gesteckt wird und gar nicht mehr für eine Verbesserung der Lebenswirklichkeit gekämpft wird. Immer wieder höre ich von Bürgern in Ostdeutschland, "Ihr hattet doch 40 Jahre Zeit etwas draus zu machen..." Wir haben doch etwas gemacht, Sozialismus in der DDR war ein komplett anderer Gesellschaftsentwurf auf Grundlage des Marxismus. Klar hatte dieser auch Probleme, wie jedes System, die existientiellen Bedürfnisse waren aber gut abgesichert. Ich höre auch heute noch viel Positives von Bürgern, die damals aktiv am Leben und Aufbau des Sozialismus in der DDR beteiligt waren. Im sozialistischen System der Deutschen Demokratischen Republik hatte jeder der wollte seinen Platz, jeder konnte sich einbringen, gleich welchen Intellekt und welche körperlichen Vorraussetzungen jeder Mensch mit sich brachte. Wer nicht wollte, oder die Ziele und Leistungen der Gesellschaft bekämpfte, der wurde bekämpft, das ist völlig normal und wird bis heute auch im System der BRD so gehandhabt. Nur agiert das System der BRD mit wirtschaftlichen Möglichkeiten, Leute die nicht mitspielen werden mundtot gemacht, verklagt und außer Gefecht gesetzt. Das funktioniert heute viel effektiver und umfassender, als mit den Methoden der DDR-Staatssicherheit,. Darüber beschwert sich heute aber keiner. Und wie sieht es im rohen Kapitalismus der Bundesrepublik Deutschland aus? Es kommen nur die Besten der Besten überhaupt weiter, in Großbetrieben werden nur Leute eingestellt, die mit 1er Durchschnittsnote studiert haben und möglichst noch ein Auslandsstudium in Harvard, USA u.a. nachweisen können. In einem Land in dem der Rechtsanwaltssohn alles erreichen kann, ihm steht die Welt offen, und die Tochter einer Mutter, die zu Billiglohnkonditionen arbeiten muss und deshalb kein Studium machbar ist, bekommt deshalb nur als Chance dann ebenfalls eine Billiglöhnerkarriere machen zu dürfen- wie es jetzt in dem real-existierenden kapitalistischen System millionenfach passiert, in solch einem System/Land möchte ich nicht länger leben- das muss geändert werden und nicht erst in hundert Jahren. Ferner existiert heute in diesem Land ein desolates Sozialsystem mit 700 € Bezügen (Hartz 4 und Grundsicherung der Rente) im Monat und ein unbarmherziges und unproduktives Jobcenter gängelt und quält die Leute, die nicht die Fähigkeiten und das Glück gehabt haben in einer guten Anstellung sein zu können. Es bringt die Leute aber nicht in gut bezahlte Arbeit. Millionen von Bürgern werden in  Billiglohnjobs, die zudem auch noch 20 Jahre (!) befristet werden, ausgepresst und weggeworfen. Werden diese Leute arbeitsunfähig, erwartet sie in vielen Fällen eine Erwerbslosen- oder Berufsunfähigkeitsrente auf Basis der Grundsicherung in Höhe von ca. 750 € pro Monat, der direkte Weg somit in die Altersarmut. All diese Zustände sind doch nicht gut, wie uns die Regierungschefin Angela Merkel und deren Regierung in jeder Talkshow ständig weismachen will, ein Teil der Gehirnwäsche mit dem dieses System seine Leute um sich versammelt.  Leute, damit müssen wir Schluß machen, es geht doch nicht darum, den Leuten das Wohl unseres Sozialismus zu versprechen und wie toll doch unser System ist, nein darum geht es ganz und gar nicht. Wir müssen wieder wie Lenin im damaligen russischen Zarenreich die Machtfrage stellen. Wir wollen an die Macht! Dabei ist klar, dass dieses Ziel durch Wahlen überhaupt nicht erreicht werden kann, die Gehirnwäsche des Regierungssystems in Deutschland funktioniert so perfekt, dass die Leute überhaupt nicht in der Lage sind, Missverhältnisse zu erkennen und Alternativen für sich zu sehen. Besonders die deutsche Bevölkerung ist reformunwillig und muß zum allgemeinen Glück gezwungen werden. Unsere Zielgruppe für den Aufbau eines sozialistischen Kaders müssen die jungen Leute (16-35 Jahre) und die reifen Erwachsenen ab 60 Jahren sein. Wenn man ehrlich ist, ist die Gruppe der 35-60 Jahre alten Deutschen noch nicht empfänglich, sie sind zu verhaftet in den herrschenden Strukturen. Sozialismus muss wieder greifbar und attraktiv werden, aus diesem Grunde setzen wir ein neues Aktionsprogramm für die jungen Erwachsenen um, welches die Aufgabe hat, die sozialistische Lebensweise als Alternative zum kapitalistischen System näher zu bringen. Wie könnte man dieses besser erreichen, als mit einem sozialistischen Bildungsfernsehen, so werden wir mit Filmen des DDR-FS zeigen, wie das Leben in der DDR als sozialistischen Vorbildsstaat funktionierte. Natürlich sind viele Beiträge geschönt, aber es reicht um die Ansätze und Alternativen zu erkennen. Fortan werden wir Musikvideos zeigen, um sozialistischen Lifestyle cool zu machen, dabei bitte ich auch uns Videos vorzuschlagen, die wir präsentieren sollen, aktiv mitmachen! Dieses Programm soll den Sozialismus in Sachsen- Anhalt wieder attraktiv machen, wir erhoffen zusätzlich auch die Gewinnung von neuen Mitgliedern in allen Alterstufen. Der Aufbau neuer Parteigruppen in den Großstädten Sachsen-Anhalts hat oberste Priorität.