Thälmanngedenken Halle(Saale)

Thälmann-Ehrung in Halle

Vor dem Denkmal Ernst Thälmanns am ehemaligen Thälmann-Platz ehrte am 20.08. eine viel zu kleine Personengruppe diesen großen Führer der deutschen Arbeiterklasse. Doch so ganz einsam waren die Teilnehmer nicht: schon vor Beginn unserer Gedenkfeier lag ein berührendes Blumengebinde dort, die rote Schleife beschriftet mit Gedenkworten und mit angeheftetem schwarzen Trauerflor versehen. Dieses Gebinde war von einem parteilosen Genossen niedergelegt worden, der sich seit Jahren ideell und finanziell für die Erhaltung des Denkmals einsetzt. Leider konnte er in diesem Jahr aus gesundheitlichen Gründen nicht an der Gedenkfeier teilnehmen.

Der Gedenkredner sprach nach einigen Worten über den heutigen Umgang mit dem Namen Thälmann und über die tief gespaltene heutige Gesellschaft, insbesondere ausführlich von der unabdingbaren Notwendigkeit, über alles eventuell Trennende hinweg endlich auf der Grundlage des Marxismus/Leninismus die Einheit aller Sozialisten und Kommunisten herzustellen. Dies liegt auch ganz im Sinne des Kommunisten Thälmann, der seinerzeit ebenfalls vor dieser Aufgabe stand. Nur so werden die Arbeitenden mit den Kommunisten als ihre Vorhut ihre geschichtliche Aufgabe erfüllen können.

Und anders wird die Menschheit nicht überleben können – voraussichtlich binnen etwa 100 Jahren untergehen, „bestenfalls“ in Barbarei versinken. Alle Signale weisen auf diese Annahme hin. Auf dem Weg dahin sind wir auch bereits, wie wir uns täglich überzeugen können.

Noch eine Bemerkung in diesem Zusammenhang: In unmittelbarer Nähe des Thälmann-Denkmales stand eine riesige CDU-Wahlwerbung mit den Worten „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben“. Frage: Wer ist mit „wir“ gemeint und wer nicht?  VKPM

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